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		<title>www.oav.de: Neuste Meldungen</title>
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			<title>Hilfe für Japan: OAV-Spenden unterstützen ein Kinderheim</title>
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			<description>OAV unterstützt mit den gesammelten Spenden den Wiederaufbau eines Kinderheims in Iwate und die...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Das Kinderheim, in dem derzeit 55 Kinder betreut werden, liegt in der Provinz Iwate und ist durch das Erdbeben stark beschädigt worden. Der Gebäudekomplex muss komplett neu gebaut werden, da die Gebäude nicht mehr sicher sind. Der Neubau soll nach ökologischen Maßstäben gebaut und nach Fertigstellung unabhängig von der externen Stromversorgung funktionieren. Somit wird nicht nur den Kindern ein neues Zuhause geboten, sondern gleichzeitig auch ein Vorzeigeobjekt mit Signalwirkung in Japan gebaut werden.&nbsp;
<br />Wir möchten einen Teil der Spendengelder für diesen Wiederaufbau verwenden. Mit einem weiteren Teil möchten wir langfristig die Ausbildung einiger Kinder, die im Heim wohnen, durch ein Stipendienprogramm unterstützen. Ihnen soll durch diese Hilfsmaßnahme, welche bisher auf die nächsten drei bis vier Jahre ausgelegt ist, der Oberschulabschluss finanziert werden. Hiermit bleiben wir Japan langfristig verbunden und können nachhaltig Hilfe leisten.
<br />Für die langfristige Unterstützung der Kinder durch Stipendien ist jede weitere Hilfe, zum Beispiel in Form von Unternehmenspatenschaften, sehr willkommen. Die Transparenz der Mittelvergabe und die Sichtbarkeit werden durch die weiterführende Begleitung durch die OAV-Geschäftsstelle gewährleistet.&nbsp;<br /><br />]]></content:encoded>
			
			
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			<pubDate>Wed, 11 Jan 2012 15:00:00 +0100</pubDate>
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			<title>OAV-Delegationsreise Myanmar - ein Land im Aufbruch</title>
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			<description>Vom 27.11. bis 02.12.2011 reiste eine 27-köpfige Delegation, darunter Unternehmensvertreter und...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Myanmar befindet sich in einem tiefgreifenden politischen und wirtschaftlichen Wandel - und wünscht sich ein neues Engagement deutscher Unternehmen. Diese Botschaft haben die Teilnehmer der OAV-Delegation von ihrer Reise nach Myanmar mitgenommen. Vom 27.11. bis 2.12.2011 reiste eine 27-köpfige Delegation, darunter Unternehmensvertreter und hochrangige Vertreter deutscher Ministerien nach Myanmar, um sich ein eigenes Bild von den neuesten Entwicklungen zu machen und die Chancen für eine Wiederaufnahme wirtschaftlicher Beziehungen auszuloten. Eine wichtige Erkenntnis dieser Reise: Das Rennen um die besten &quot;Startplätze&quot; hat schon begonnen. (Autor: Matthias Pfeiffer, OAV)
Die komplette Meldung finden Sie rechts zum Download.&nbsp;]]></content:encoded>
			
			
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			<pubDate>Thu, 22 Dec 2011 15:54:00 +0100</pubDate>
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			<title>Asieninteressierte Nachwuchsführungskräfte trafen sich in Berlin zur OAV-Junioren-Jahreskonferenz</title>
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			<description>Die OAV-Junioren-Jahreskonferenz 2011 feierte eine erfolgreiche Premiere in der Bundeshauptstadt.</description>
			<content:encoded><![CDATA[Der OAV-Vorstandsvorsitzende Jürgen Fitschen empfing am Freitag, den 21. Oktober 2011, über 80 Nachwuchsführungskräfte aus dem gesamten Bundesgebiet zur ersten OAV-Junioren-Jahreskonferenz im Deutsche Bank Atrium in Berlin. Die Veranstaltung, welche von nun an jährlich stattfinden soll, stellte den bisherigen Höhepunkt im bereits seit zehn Jahren bestehenden Juniorenprogramm des OAV - German Asia-Pacific Business Association dar. 
Das OAV-Juniorenprogramm, und die Jahreskonferenz im Besonderen, bietet Gelegenheit zum branchenübergreifenden Austausch „auf Augenhöhe“ für die Nachwuchskräfte deutscher Unternehmen zu den wirtschaftlichen Chancen und Herausforderungen in Asien.
Den Rahmen der Veranstaltung bildeten thematische Vorträge ausgewiesener Kenner der Region aus Wissenschaft, Politik und Wirtschaft. Sie stellten die vielfältigen Möglichkeiten dar, die sich für deutsche Unternehmen in den Ländern des asiatisch-pazifischen Raumes bieten. Bernd Mützelburg, ehemaliger Botschafter in Indien, teilte sein Hintergrundwissen und seine kritischen Einschätzungen zu Indiens Wachstums-Story mit den Zuhörern. Der singapurische Botschafter Jacky Foo wies insbesondere auf die großen Möglichkeiten in den ASEAN-Ländern als Absatzmarkt und Produktionsstandort hin. Die positive Grundstimmung hinsichtlich der Potentiale, die für deutsche Unternehmen in Asien zu erschließen sind, teilten alle Sprecher und Teilnehmer. Jedoch gerieten dabei nicht die Risiken und Herausforderungen aus dem Blick. Einig waren sich die Vortragenden darin, dass ein „one size fits all“-Ansatz gänzlich ungeeignet ist und eine häufige Gleichsetzung Asiens mit China der Vielfalt der Region nur unzureichend Rechnung trägt. Wie Prof. Dr. Jörg Wolle, Vorstandsvorsitzende der DKSH Holding AG, herausstellte, sind die einzelnen asiatischen Märkte vielmehr für sich zu betrachten und bedürfen einer eingehenden Analyse. Der Austausch mit erfahrenen Unternehmen, die bereits erfolgreich vor Ort aktiv sind, erleichtert den Einstieg, betonte er weiter. Die Strukturen in den Ländern sind stark vernetzt und damit hängt der unternehmerische Erfolg ganz erheblich von der Wahl der lokalen Partner ab. Der Vorstandsvorsitzende der BAUER AG, Prof. Thomas Bauer, konnte dies aufgrund seiner langjährigen Tätigkeit auch anhand von anschaulichen Beispielen mit persönlicher Note den Zuhörern nahe bringen. Gleichzeitig müssen deutsche Unternehmen sich aber auch einer sich ändernden Kräftekonstellation zwischen den asiatischen und westlichen Märkten stellen, was Prof. Dr. Eberhard Sandschneider in seinem Vortrag mit dem Satz „wir müssen von China Lernen lernen“ auf den Punkt brachte. Das Lernen stand, wenn auch in anderem Zusammenhang, ebenfalls im Mittelpunkt der Ausführungen des Präsidenten und CEO der EBS Universität, Prof. Dr. Rolf D. Cremer. Dank seiner über 20-jährigen Erfahrung in China konnte er den anwesenden Nachwuchsführungskräften die Herausforderungen beim Aufbau von Management-Know-how &nbsp;anschaulich darstellen.
Herr Jürgen Fitschen leitete die Diskussionsrunden, die im Anschluss an die Vorträge den Zuhörern Gelegenheit gaben, ihre Fragen an die Sprecher zu richten, und brachte immer wieder seine wertvollen persönlichen Erfahrungen aus dem Asiengeschäft ein. Dies, sowie die informellen Gespräche während des Veranstaltungstages, boten eine gute Gelegenheit zum Erfahrungsaustausch und bildeten damit einen Ausgangspunkt zum kontinuierlichen Wissenstransfer unter den asieninteressierten und –erfahrenen Führungskräften. 
Die Veranstaltung trug wesentlich dazu bei, den Leitgedanken des OAV, welcher sich als Netzwerk der deutschen Asienwirtschaft mit über 480 Mitgliedsunternehmen aus Industrie, Handel, Finanzwirtschaft und Dienstleistungen versteht, voranzutreiben. Im Zentrum der Aktivitäten steht der Austausch zu Entwicklungen in der asiatisch-pazifischen Region und zu praxisrelevanten Fragen. 
Die Konferenz stand in diesem Jahr allen asieninteressierten Nachwuchsführungskräften offen. Bitte beachten Sie, dass die Teilnahme an den weiteren regionalen und bundesweiten Aktivitäten im Juniorenprogramm den OAV-Mitgliedsunternehmen vorbehalten ist.]]></content:encoded>
			
			
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			<pubDate>Mon, 24 Oct 2011 00:00:00 +0200</pubDate>
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			<title>Wirtschaftsdelegation der Bundeskanzlerin in Vietnam</title>
			<link>http://www.oav.de/no_cache/aktuell/meldungen/meldung/a/3921/</link>
			<description>Staatssekretär Homann und APA-ASEAN-Sprecher Dr. Axel Stepken begleiten die Bundeskanzlerin</description>
			<content:encoded><![CDATA[Der Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie, Jochen Homann, reiste vom 10. bis 12.10.2011 in die Sozialistische Republik Vietnam, wo er die Wirtschaftsdelegation der Bundeskanzlerin leitete. Schwerpunkte der Gespräche mit hochrangigen Vertretern der vietnamesischen Regierung am 11.10.2011 in Hanoi waren die Stärkung der Zusammenarbeit von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU), die weitere Unterstützung deutscher Unternehmen beim Ausbau der Infrastruktur, die Verbesserung des Marktzugangs sowie die Flankierung konkreter Projekte. Am 12.10.2011 eröffnete Staatssekretär Homann in Ho Chi Minh City die Vietnamesisch-Deutsche Wirtschaftskonferenz mit dem Titel “Gemeinsame Chancen durch eine nachhaltige Entwicklung“. Dazu der ASEAN-Sprecher des Asien-Pazifik-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft Dr. Axel Stepken (Vorstandsvorsitzender TÜV Süd): „Das Motto der Konferenz macht unseren Ansatz in der Zusammenarbeit mit Vietnam deutlich: die deutsche Wirtschaft tritt branchenübergreifend und global für eine nachhaltige Entwicklung ein. Darüber hinaus wollen wir mit unseren vietnamesischen Partnern diskutieren. So lassen sich innovative Lösungen finden - für die Herausforderungen der voranschreitenden Urbanisierung, im Gesundheitssektor und auch zugunsten der weiteren Vernetzung im ASEAN-Raum.“ 
Den Link zur Pressemeldung des BMWi finden Sie in der rechten Spalte.]]></content:encoded>
			
			
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			<pubDate>Fri, 14 Oct 2011 10:07:00 +0200</pubDate>
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		</item>
		
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			<title>Myanmar - Potenzial für deutsche Unternehmen</title>
			<link>http://www.oav.de/no_cache/aktuell/meldungen/meldung/a/3574/</link>
			<description>OAV-Delegationsreise nach Myanmar, 27.11. bis 2.12.2011</description>
			<content:encoded><![CDATA[Die aktuellen Entwicklungen in Myanmar und eine weitere mögliche wirtschaftliche Öffnung wecken Hoffnungen auf eine Verbesserung der sozialen und wirtschaftlichen Lage im Land. Deutsche Unternehmen können an den Entwicklungen partizipieren und damit einen Beitrag zur weiteren Entwicklung des Landes leisten. Der OAV organisiert eine <b>Delegationsreise nach Myanmar von 27. November bis 2. Dezember 2011</b> und bietet die Möglichkeit, sich ein aktuelles Bild der Lage vor Ort zu machen sowie die sich auftuenden Geschäftschancen zu eruieren.
Die neue Regierung Myanmars und die Parlamente im Land sind weder demokratisch gewählt noch mit westlichen Regierungen vergleichbar – man spricht auch von der „disziplinierten Demokratie“. Im Gegensatz zur Militärherrschaft hat das Land erstmals seit einem halben Jahrhundert eine zivile administrative und juristische Struktur. Die im Hintergrund weiterhin aktiven Militärs, die in allen Institutionen und Gremien direkt oder durch Sympathisanten vertreten sind, haben ein Interesse daran, das neue System zu stabilisieren. Mittel- bis langfristig sind weitere politische Reformen zu erwarten, denn nicht nur die Bewohner des Landes plädieren für die Abschaffung von Diktatur und Armut. Es steigt auch der Druck der südostasiatischen Staatengemeinschaft, wenn Myanmar 2014 erstmalig den ASEAN-Vorsitz übernehmen möchte. Die eingeleiteten politischen und wirtschaftlichen Reformschritte werden seit einiger Zeit mit erhöhter Aufmerksamkeit betrachtet – die zunehmend positive Berichterstattung in der Presse und die steigende Anzahl westlicher Delegationsbesuche in Myanmar spiegeln diese Entwicklung wider. Politische &quot;Modelle&quot; wie Singapur, Malaysia oder Indonesien können für Myanmar als Vorbilder dienen.
Im Gegensatz zu China, Vietnam oder Kambodscha hat Myanmar keine politischen Ideologien aufzuarbeiten. Die einzige verbleibende &quot;Ideologie&quot; des Staates ist der nationale Zusammenhalt auseinander strebender ethnischer Gruppen, die 30 bis 40 Prozent&nbsp; des Landes ausmachen und teilweise kontrollieren. Trotzdem haben die Militärregierungen in den vergangenen Jahrzehnten das Land &quot;staatsmonopol-sozialistisch&quot; wie eine Planwirtschaft regiert. Der Versuch, das Land in den 90er Jahren zu modernisieren, scheiterte an mangelndem Verständnis und widersprüchlichen Interessen.
Myanmar war schon in der Kolonialzeit für sein außerordentliches Reichtum bekannt – damals als weltweit größter Exporteur von Reis oder Rubinen. Seit etwa zehn Jahren haben die Militärs begonnen, das inzwischen entdeckte beziehungsweise erschlossene enorme Potenzial an Erdgas und Wasserkraft finanziell zu nutzen. Nach westlichen Unternehmen im Gasgeschäft stehen inzwischen China und die Länder der Region an erster Stelle bei Direktinvestitionen. Westliche Investoren werden durch geltende EU/US-Sanktionen erheblich behindert, sind jedoch Wunschpartner jeder Regierung in Myanmar. Ein Engagement im Land wird jedoch weniger durch Sanktionen, sondern durch die &quot;unökonomische&quot; Mentalität, mangelhafte Infrastruktur und das Fehlen transparenter staatlicher Strukturen erschwert. Unternehmen stehen damit vor Herausforderungen, die sie auch aus anderen Ländern in der Region kennen.
Angesichts neuer milliardenschwerer Großprojekte im Land und der umfangreichen Privatisierungsbestrebungen der Regierung steigen Investitionen aus der Region in den vergangenen Monaten stark an. Auch für westliche Investoren ist das Land hochinteressant, da selbst Rand- bzw. Anschluss-Investitionen im Umfeld dieser Vorhaben einen lukrativen Markt darstellen, der erst langfristig erschlossen wird. Weitere interessante Geschäftsfelder sind der Gesundheit- und Retail-Bereich sowie der arbeitsintensive Agrar- und Textilbereich, in denen der Privatsektor dominiert.
<b>Die Pressemeldung finden Sie rechts zum Download. Für weitere Informationen zur Reise und zur Anmeldung folgen Sie dem Link.<br /></b>
]]></content:encoded>
			
			
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			<pubDate>Thu, 01 Sep 2011 00:00:00 +0200</pubDate>
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			<title>Deutscher Export nach Asien-Pazifik weiterhin im Aufschwung</title>
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			<description>Hamburg, 24. August 2011 – Der deutsche Außenhandel mit der Region Asien-Pazifik hat auch im ersten...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="margin-left:0cm">Hamburg, 24. August 2011 – Der deutsche Außenhandel mit der Region Asien-Pazifik hat auch im ersten Halbjahr 2011 deutliche Steigerungsraten gegenüber dem Vorjahreszeitraum vorzuweisen. Vor allem die deutschen Exporte in die Region, welche mit einem Anstieg von 18,5 Prozent höher ausfielen als das &nbsp;Wachstum der Gesamtausfuhren (+14,7%), bestätigten ihre Bedeutung als Zugpferd der deutschen Außenwirtschaft. Mit einem Zuwachs von 11,8 Prozent erlebten auch die Importe aus Asien-Pazifik einen Aufschwung und blieben nur knapp hinter dem Gesamtanstieg der deutschen Einfuhren von 16,4 Prozent zurück.&nbsp; </p>
<p style="margin-left:0cm">Die dynamische Entwicklung bei den Ausfuhren wird auch im ersten Halbjahr 2011 im Wesentlichen von der großen Nachfrage Chinas nach deutschen Importgütern getrieben. So stiegen die deutschen Exporte nach China um 25,2 Prozent auf 31,6 Milliarden Euro, die Importe konnten derweil um 9,1 Prozent zulegen. China ist in der Region Asien-Pazifik mit einem Anteil von 47,7 Prozent an den deutschen Importen und 45 Prozent an den Ausfuhren weiterhin der außereuropäisch wichtigste Handelspartner Deutschlands in der Region. Aufgrund der verhältnismäßig starken Zunahme deutscher Lieferungen verringert sich das Handelsdefizit Deutschlands mit China auf 6,1 Milliarden Euro im ersten Halbjahr 2011 (2010: 9,3 Mrd. EUR).</p>
<p style="margin-left:0cm">Der Handel mit Japan wuchs etwas schwächer als der Durchschnitt der Region Asien-Pazifik. Die deutschen Exporte stiegen um 11,4 Prozent auf knapp 7 Milliarden Euro, die deutschen Importe um 10,6 Prozent auf 11,7 Milliarden Euro. „Trotz der Dreifachkatastrophe wuchs das Handelsvolumen damit auf 18,6 Milliarden Euro und bestätigte Japans Position als zweitwichtigster Handelspartner Deutschlands in der Region“, so Timo Prekop, Geschäftsführendes Vorstandsmitglied des OAV. Der drittwichtigste Markt nach China und Japan bleibt Südkorea. Hier wuchsen im Jahresvergleich vor allem die deutschen Exporte überdurchschnittlich mit 21,9 Prozent auf 5,7 Milliarden Euro. Demgegenüber sanken die deutschen Importe aus Südkorea um 13,2 Prozent auf knapp 5 Milliarden Euro. Damit kehrt sich die die deutsche Handelsbilanz von einem Minus im Vorjahreszeitraum&nbsp; in Höhe von 1,1 Milliarden auf einen Überschuss von 730 Millionen um. In der zweiten Jahreshälfte kann durch das am 1. Juli 2011 in Kraft getretene Freihandelsabkommen mit der EU mit einem kräftigen Wachstum des bilateralen Handels gerechnet werden. Auch der Handel mit Indien setzte seine positive Entwicklung im ersten Halbjahr 2011 fort. Während die deutschen Exporte nach Indien um 19,6 Prozent auf 5,2 Milliarden Euro zunahmen, entwickelten sich auch die deutschen Importe aus Indien mit einer Wachstumsrate von 35,9 Prozent dynamisch und erreichten 3,9 Milliarden Euro. Der traditionelle deutsche Handelsbilanzüberschuss verringerte sich dadurch geringfügig auf 1,3 Milliarden Euro.&nbsp;</p>
<p style="margin-left:0cm">„Eine wachsende Bedeutung kommt außerdem dem deutschen Handel mit der ASEAN zu“, erläutert Timo Prekop die Entwicklung der letzten Monate. &nbsp;So stiegen die Importe aus den Mitgliedsstaaten der ASEAN im ersten Halbjahr um 19,2&nbsp; Prozent auf insgesamt 12,9 Milliarden Euro ­- 16,3 Prozent der Gesamteinfuhren aus der Region Asien-Pazifik. Besonders nennenswert sind hier die die beträchtlichen Zuwächse der Einfuhren aus Vietnam (+37,4), Indonesien (+33%), Malaysia (+23,7%) sowie Thailand (+18,7%). Die deutschen Lieferungen in die Region beliefen sich auf 9,3 Milliarden Euro, ein Anstieg von 9,7 Prozent.&nbsp;</p>
Der OAV vertritt als Netzwerk der deutschen Asienwirtschaft Unternehmen aller Branchen und Größen. Seit seiner Gründung im Jahr 1900 wirkt der OAV erfolgreich als Plattform für den Meinungs- und Erfahrungsaustausch und die Strategiediskussion. Der OAV ist einer der Träger des Asien-Pazifik-Ausschusses der deutschen Wirtschaft. Vorsitzender des OAV ist seit November 2008 Jürgen Fitschen, Mitglied des Vorstands der Deutsche Bank AG.
<span style="font-size: 15px; ">Kontakt für weitere Informationen:</span>
<span style="font-size:11.0pt"></span>
<span style="font-size:11.0pt">OAV </span><span style="font-size:11.0pt"></span>
<span style="font-size:11.0pt">grasedyck@oav.de</span><span style="font-size:11.0pt"></span>]]></content:encoded>
			
			
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			<pubDate>Tue, 30 Aug 2011 00:00:00 +0200</pubDate>
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		</item>
		
		<item>
			<title>Asien-Pazifik weiterhin Wachstumstreiber des deutschen Außenhandels im ersten Quartal 2011</title>
			<link>http://www.oav.de/no_cache/aktuell/meldungen/meldung/a/3766/</link>
			<description>Hamburg, 25. Mai 2011 – Der deutsche Export nach Asien-Pazifik wuchs im ersten Quartal 2011 erneut...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Hamburg, 25. Mai 2011 – Der deutsche Export nach Asien-Pazifik wuchs im ersten Quartal 2011 erneut stärker als die deutschen Gesamtexporte. Insgesamt legte der Export nach Asien-Pazifik um 23,2 Prozent zu. Dem standen Zugewinne der Gesamtausfuhren um 18,8 Prozent gegenüber. Deutsche Exporte nach China fielen um 31 Prozent höher als im Vorjahr aus, was einem Anteil von 45 Prozent am Gesamtexport nach Asien-Pazifik entspricht. Bei Betrachtung der deutschen Gesamtexporte liegt die Ausfuhr nach China bei sechs Prozent. Neben China stiegen auch die Lieferungen nach Indien (+23,8%) und in die Republik Korea (+25,6%). Diese Zuwächse entsprechen dem Gesamttrend in der Region Asien-Pazifik. Während die Republik Korea und Indien die dritte und vierte Position am deutschen Außenhandel mit Asien-Pazifik einnehmen, konnte Japan, der zweitgrößte Abnehmer deutscher Waren in der Region, nur um 15,5 Prozent zulegen.
Als Importregion lag Asien-Pazifik im laufenden Jahr bisher knapp unter den Werten für den deutschen Gesamtimport. Einem Wachstum aller Importe von 20,9 Prozent stand ein Wert von 20,6 Prozent für die Region Asien-Pazifik gegenüber. Mit Einfuhren von 19 Milliarden Euro (+16,0% zum Vorjahreszeitraum) lag der Anteil des größten deutschen Handelspartners China bei 47,0 Prozent bezogen auf die Region und bei 8,7 Prozent bezogen auf den deutschen Gesamtimport. Besonders schnell wuchsen im ersten Quartal 2011 die Importe aus Indonesien (+47,9%), aus Taiwan (+39,5%) und aus Indien (+38,8%). Japan konnte sich mit Waren im Wert von sechs Milliarden Euro&nbsp; weiterhin an zweiter Stelle behaupten, wuchs mit 15,5 Prozent allerdings geringer als die gesamte Region Asien-Pazifik, die 20,6 Prozent im ersten Quartal zugelegt hat. 
Das deutsche Handelsbilanzdefizit mit der Region Asien-Pazifik lag im ersten Quartal bei circa 5,6 Milliarden Euro und somit über dem Defizit im Vergleichszeitraum im Vorjahr (5,2 Mrd. Euro). Defizite bestanden vor allem mit China (-3,3 Mrd. EUR), Japan (-2,3 Mrd. EUR) und den Staaten der ASEAN (-2,3 Mrd. EUR). Überschüsse erzielte Deutschland im Handel mit Australien (+1,2 Mrd. EUR), Hongkong (+1 Mrd. EUR) und Indien (+0,7 Mrd. EUR).
Die kompletten Daten zum deutschen Außenhandel mit der Region Asien-Pazifik im ersten Quartal 2011 können Sie nebenstehendem Datenblatt entnehmen.]]></content:encoded>
			
			
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			<pubDate>Tue, 24 May 2011 11:12:00 +0200</pubDate>
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		</item>
		
		<item>
			<title>Spenden für Japan: Herzlichen Dank für die zahlreichen Spenden!</title>
			<link>http://www.oav.de/no_cache/aktuell/meldungen/meldung/a/3659/</link>
			<description>Wir möchten uns bei allen Mitgliedern, die unserem Spendenaufruf gefolgt sind, herzlich für die...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Wir möchten uns bei allen Mitgliedern, die unserem Spendenaufruf gefolgt sind, herzlich für die Unterstützung bedanken und alle Interessierten über den Status Quo der Mittelverwendung informieren. 
&nbsp;Im Zuge der aktuellen Entwicklungen in Japan analysieren wir, in welchem Bereich und in welcher Form wir eventuell Soforthilfe und längerfristig Wiederaufbauhilfe leisten können. Wir stehen dazu im engen Austausch u.a. mit dem Japanisch-Deutschen Zentrum Berlin (JDZB), der AHK Japan, dem Auswärtigen Amt und der deutschen Botschaft in Japan sowie der japanischen Botschaft in Berlin, auch um den direkten Kontakt mit Ansprechpartnern in den betroffenen Gebieten aufrecht zu halten. 
Eine direkte Anfrage von offizieller japanischer Seite zur Unterstützung der Ausrüstung der mit Aufräumarbeiten beschäftigten etwa 25.000 Soldaten und ebenso vielen Freiwilligen ging über ein Mitgliedsunternehmen bei uns ein. Derzeit befinden wir uns im Analyse- und Abstimmungsprozess, wo wir zielgerichtet unterstützen können.
Unabhängig von der derzeitigen Analyse der Sofortmaßnahmen möchten wir am Plan der Wiederaufbauhilfe festhalten. Wir prüfen die Unterstützung von Jugendlichen aus den betroffenen Gebieten im Bildungsbereich. Hier stimmen wir uns auch mit dem JDZB ab. Hierbei steht die mögliche Einrichtung eines Stipendiums im Vordergrund, um die Mittel langfristig sinnvoll anzulegen.
Wir werden Sie fortlaufend über die Verwendung der Spendengelder informieren. Sprechen Sie uns auch jederzeit gerne direkt an, wenn Sie Fragen haben oder weitere Informationen benötigen. 

Spendenkonto:
<b><span style="font-size: 11pt; font-family: &quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;;">Ostasiatischer Verein e.V. </span></b>
<b><span style="font-size: 11pt; font-family: &quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;;">HypoVereinsbank Hamburg </span></b>
<b><span style="font-size: 11pt; font-family: &quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;;">Kontonummer:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 10999233</span></b>
<b><span style="font-size: 11pt; font-family: &quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;;">Bankleitzahl:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 20030000</span></b>
]]></content:encoded>
			
			
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			<pubDate>Fri, 06 May 2011 10:18:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Steigende Perspektiven für die Solartechnik in Malaysia</title>
			<link>http://www.oav.de/no_cache/aktuell/meldungen/meldung/a/3557/</link>
			<description>Der technische Leiter im Energieministerium von Malaysia, Ahmad Hadri Haris, kündigte bereits im...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Der technische Leiter im Energieministerium von Malaysia, Ahmad Hadri Haris, kündigte bereits im Juli 2010 die Einführung einer Einspeisevergütung für das Jahr 2011 an. Neben Biomasse, Biogas und Kleinwasserkraftwerken soll durch das neue Gesetz vor allem die Photovoltaik gefördert werden. Das tropische Klima in Malaysia, mit einer Sonnenscheindauer von durchschnittlich sieben Stunden täglich, ist ideal für die Elektrizitätsgewinnung durch Solartechnik große Potentiale. 
Der „Renewable Energy Act“, der dem Kabinett im April 2010 vorgelegt wurde, sieht nicht nur eine Einspeisevergütung vor, sondern auch die Schaffung einer Agentur, die diese überwachen soll. Die Tarife für die jeweiligen regenerativen Energien sollen nach Technologie und Anlagengröße differenziert werden. Einem offiziellen Entwurf des Pusat Tenaga, Malaysia zufolge erhält die Photovoltaik dabei den höchsten Satz mit 17 bis 24,6 Euro-Cent pro Kilowattstunde. Vorgesehen ist eine Laufzeit von mindestens 21 Jahren mit einer jährlichen Absenkung der Einspeisevergütung von acht Prozent. Für Biomasse und Biogas sind Einspeisetarife von lediglich 6,4 und 5,6 Euro-Cent geplant. Bei Kleinwasserkraft sieht der Entwurf eine Vergütung zwischen 4,8 und 4,6 Eurocent vor. Die Einführung der Einspeisevergütung ist für das zweite Quartal 2011 zu erwarten. 
Bestätigt wird die Förderung der erneuerbaren Energien auch durch die ehrgeizigen Ausbauziele der malaysischen Regierung. Bis 2015 sieht der nationale Energieplan eine Erhöhung der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien von einem Prozent auf 5,5 Prozent vor.
Die Veranstaltung „Malaysia: Potentiale für Photovoltaik und Solarthermie“ am 07. Juni 2011, die vom OAV und der AHK Malaysia in München durchgeführt wird, informiert über die Geschäftsmöglichkeiten für deutsche Unternehmen in Malaysia.
Referate von Experten vermitteln die Rahmenbedingungen und Absatzmöglichkeiten. Flankiert werden die Präsentationen durch Praxisberichte von in Malaysia tätigen deutschen Unternehmen aus den relevanten Branchen. Darüber hinaus soll die Veranstaltung dem gegenseitigen Austausch dienen und Strategien aufgezeigt werden, wie sich deutsche Unternehmen erfolgreich in Malaysia präsentieren können. Referenten und Teilnehmern wird nach der Veranstaltung die Möglichkeit zum Austausch gegeben. Die zeitliche Anbindung der Veranstaltung an die internationale Fachmesse Intersolar Europe eröffnet den Teilnehmern zudem die Gelegenheit, sich mit relevanten Playern des malaysischen Marktes tiefergehend auszutauschen.
Weitere Informationen zu der Veranstaltung finden Sie unter: 
<link http://www.oav.de/aktuell/termine/termin/seite/1/a/3550/tbpid/18/>www.oav.de/aktuell/termine/termin/seite/1/a/3550/tbpid/18/</link> ]]></content:encoded>
			
			
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			<pubDate>Thu, 31 Mar 2011 00:00:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>91. Ostasiatisches Liebesmahl: Gemeinsam Krisen überwinden und Zukunft gestalten!</title>
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			<description>„Wahre Freundschaft zeigt sich im Regen“ sagte Bundespräsident Christian Wulff am 25. März vor 450...</description>
			<content:encoded><![CDATA[„Wahre Freundschaft zeigt sich im Regen“ sagte Bundespräsident Christian Wulff am 25. März vor 450 geladenen Gästen des Ostasiatischen Vereins im Börsensaal der Handelskammer Hamburg und drückte damit die Verantwortung der Deutschen Wirtschaft gegenüber den Opfern der Erdbebenkatastrophe in Japan aus. Unterstrichen durch eine Schweigeminute &nbsp;sprachen auch die weiteren Redner des 91. Ostasiatischen Liebesmahls – der Vorsitzende des Asien-Pazifik-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft Peter Löscher, Hamburgs erster Bürgermeister Olaf Scholz, Handelskammer-Präses Fritz Horst Melsheimer und Gastgeber Jürgen Fitschen – Japan ihre Bereitschaft zur Hilfe aus. Zum Ende des Festmahls bedankte sich der japanische Botschafter Dr. Takahiro Shinyo in einer bewegenden spontanen Ansprache für die Hilfsbereitschaft der deutschen Wirtschaft.
Auch über die direkte Notlage hinaus betonten die Sprecher die Notwendigkeit einer konstruktiven Zusammenarbeit mit Asien. Bundespräsident Wulff sagte: „Bei den Herausforderungen der globalisierten Welt lässt sich ein Scheitern keinesfalls auf einen Kontinent beschränken. Ein Erfolg dagegen hilft allen.“ In sieben Thesen legte er dar, dass ein kreativer Wettbewerb mit den asiatischen Volkswirtschaften für die deutsche und die europäischen Gesellschaften positive Auswirkungen haben werde. Voraussetzung dafür seien Innovation, Bemühungen um die Anwerbung kreativer Köpfe, eine koordinierte europäische Außenpolitik, verlässliche Institutionen und gemeinsame Regeln sowie eine stärkere Auseinandersetzung mit den Kulturen Asiens. „Die Kenntnis asiatischer Kulturen und Geschichte gehört in einer globalisierten Welt ebenso zur Allgemeinbildung wie früher das ausführliche Studium der klassischen Antike“ führte Wulff aus. 
Der APA-Vorsitzende Peter Löscher setzte in seiner Ansprache ebenfalls einen Akzent auf das Vertrauen im Umgang mit den asiatischen Partnern. Hierfür führte er den Begriff des „ehrbaren Kaufmanns“ an, dessen Leitbilder – unter deren Zeichen der Ostasiatische Verein im Jahr 1900 gegründet wurde – heute aktueller denn je seien. Nur auf dieser Basis des Vertrauens könnte komplexe Themen wie Technologietransfer, Schutz geistigen Eigentums und Umgang mit Ressourcen konstruktiv im internationalen Umfeld angesprochen werden, so dass in Zusammenarbeit die Entwicklung einer innovativen und nachhaltigen Welt möglich sei. Der Erste Bürgermeister Olaf Scholz betonte die Bedeutung Asiens für die Hansestadt Hamburg und hob die Verdienste des Ostasiatischen Vereins bei der Entwicklung vertrauensvoller wirtschaftlicher Beziehungen Hamburgs und Deutschlands zur Region Asien-Pazifik hervor. Und auch der Präses der Handelskammer Hamburg, Fritz Horst Melsheimer, legte in seinem Grußwort einen Schwerpunkt auf die konstruktive Zusammenarbeit Europas und Asiens. Insbesondere stellte er Bemühungen zur Verbreitung des dualen Ausbildungssystems dar.

<b>Über das Ostasiatische Liebesmahl</b>
Das „Ostasiatische Liebesmahl“ ist die Hauptveranstaltung der deutschen Asienwirtschaft: Ein festliches Dinner und Treffpunkt zum Austausch über aktuelle Themen mit Festreden hochrangiger Vertreter aus Politik und Wirtschaft. Die Liste der Sprecher weist eine Reihe deutscher Präsidenten, Kanzler und Minister auf. Die Botschafter der Asien-Pazifik Region zählen ebenfalls zu den regelmäßigen Gästen und machen das Liebesmahl zu einem Forum für den bilateralen Austausch.
<b>Zur Historie</b>
Der OAV nahm bei seiner Gründung eine Tradition aus dem 19. Jahrhundert auf. Damals trafen sich „Asia hands“, in Asien lebende Vertreter der deutschen Kaufmannschaft regelmäßig zu Herrenessen. In der Zeit des Ostasien – Geschwaders der kaiserlichen Marine luden dessen Kommandanten bei Besuchen in den fernöstlichen Häfen die dortigen deutschen Kaufleute zu einem festlichen Dinner an Bord ein, dass nach preußischer Tradition Liebesmahl genannt wurde. Der Name „Liebesmahl“ ist sogar noch älter: Er geht auf eine frühchristliche Tradition zurück. Liebesmahl meinte dabei ein sakramentales Essen der Gemeinde.]]></content:encoded>
			
			
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			<pubDate>Wed, 30 Mar 2011 14:21:00 +0200</pubDate>
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			<title>Katastrophenhilfe für Japan</title>
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			<description>Sehr geehrte Mitglieder und Freunde des OAV,
 
die Naturkatastrophe in Japan hat viele...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="margin-bottom: 0.0001pt; line-height: normal;">Sehr geehrte Mitglieder und Freunde des OAV,</p>
<p style="margin-bottom: 0.0001pt; line-height: normal;">&nbsp;</p>
<p style="margin-bottom: 0.0001pt; line-height: normal;">die Naturkatastrophe in Japan hat viele Menschen und Unternehmen im Nordosten des Landes schwer getroffen. Japan gilt als eines der Länder, die auf solche Ereignisse noch am besten vorbereitet sind. Dennoch wurde durch diese größte Erdbebenwelle seit Beginn der Aufzeichnungen und die über zehn Meter hohe Tsunamiwelle Japan schwer getroffen. Bis zur Stunde ist noch nicht sicher, ob es durch die Beschädigungen der Atomreaktoren in der Region zu einer noch größeren Katastrophe kommen wird.</p>
<p style="margin-bottom: 0.0001pt; line-height: normal;">&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; </p>
<p style="margin-bottom: 0.0001pt; line-height: normal;">Nicht nur hat Deutschland seit 150 Jahren freundschaftliche Beziehungen zu Japan, auch der OAV ist schon kurz nach seiner Gründung vor 111 Jahren helfend in Asien tätig geworden. So zum Beispiel 1923 beim großen Erdbeben in Yokohama. Diese Tradition der Hilfeleistung wollen wir nun fortführen.</p>
<p style="margin-bottom: 0.0001pt; line-height: normal;">&nbsp;</p>
<p style="margin-bottom: 0.0001pt; line-height: normal;">Auch wenn in der Kürze der Zeit noch nicht klar ersichtlich ist, wo unsere Hilfe am dringendsten gebraucht wird, möchten wir Sie bitten, Spenden für die Menschen in Japan auf unser eigens für diese Katastrophe eingerichtetes Spendenkonto zu überweisen:</p>
<p style="margin-bottom: 0.0001pt; line-height: normal;">&nbsp;</p>
<p style="margin-bottom: 0.0001pt; line-height: normal;"><b>Ostasiatischer Verein e.V. </b></p>
<p style="margin-bottom: 0.0001pt; line-height: normal;"><b>HypoVereinsbank Hamburg </b></p>
<p style="margin-bottom: 0.0001pt; line-height: normal;"><b>Kontonummer:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 10999233</b></p>
<p style="margin-bottom: 0.0001pt; line-height: normal;"><b>Bankleitzahl:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 20030000</b></p>
<p style="margin-bottom: 0.0001pt; line-height: normal;">&nbsp;</p>
<p style="margin-bottom: 0.0001pt; line-height: normal;">Der OAV wird Sie über die Spendensumme und deren Verwendung informiert halten.</p>
<p style="margin-bottom: 0.0001pt; line-height: normal;">&nbsp;</p>
<p style="margin-bottom: 0.0001pt; line-height: normal;">Wir danken unseren Mitgliedern, die sich schon jetzt bei uns gemeldet haben, um Spenden und Hilfsmaßnahmen über den OAV zu veranlassen.</p>
<p style="margin-bottom: 0.0001pt; line-height: normal;">&nbsp;</p>
<p style="margin-bottom: 0.0001pt; line-height: normal;">Unsere Gedanken und Herzen sind bei den Betroffenen im Katastrophengebiet, denen wir unser tiefes Mitgefühl ausdrücken möchten.</p>
<p style="margin-bottom: 0.0001pt; line-height: normal;">&nbsp;</p>
<p style="margin-bottom: 0.0001pt; line-height: normal;">Timo Prekop</p>
<p style="margin-bottom: 0.0001pt; line-height: normal;">Geschäftsführendes Vorstandsmitglied</p>
<p style="margin-bottom: 0.0001pt; line-height: normal;">&nbsp;</p>]]></content:encoded>
			
			
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			<pubDate>Fri, 11 Mar 2011 17:09:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>China ist größter außereuropäischer Handelspartner Deutschlands</title>
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			<description>2009 war es noch ganz knapp: Mit einem bilateralen Handelsvolumen von 94 Milliarden Euro lag China...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">2009 war es noch ganz knapp: Mit einem bilateralen Handelsvolumen von 94 Milliarden Euro lag China erstmals vor den USA mit 93,7 Milliarden Euro im Ranking der größten deutschen Handelspartner. 2010 betrug der Abstand laut statistischem Bundesamt bereits 16,4 Milliarden Euro (130,1 Mrd.&nbsp; EUR und 113,7 Mrd. EUR) und China liegt nur knapp hinter den Niederlanden (132 Mrd. EUR) als zweitgrößter Handelspartner der Bundesrepublik. Timo Prekop, Geschäftsführendes Vorstandsmitglied des Ostasiatischen Vereins in Hamburg blickt voraus: „Hält das Tempo der Entwicklung des bilateralen Handels an, dauert es nur noch wenige Jahre bis China Frankreich als größten Handelspartner Deutschlands ablösen wird.“ Momentan liegt Frankreich mit einem jährlichen bilateralen Handelsvolumen von 152,5 Milliarden Euro an der Spitze des Rankings. Bei den deutschen Einfuhren liegt China bereits seit letztem Jahr auf Platz 1 der Lieferanten. 2010 wuchs der Wert der Importe nochmals um 20 Milliarden Euro oder 35 Prozent auf 76,5 Milliarden Euro. Auch bei den deutschen Exporten positioniert sich China in der Liste der größten Märkte für deutsche Produkte Jahr für Jahr weiter vorn: 2010 lag das Land mit 53,6 Milliarden Euro auf Platz 7, nachdem 2009 erstmals der Sprung in die Top 10 erfolgt war. Die Ausfuhren nach China wuchsen 2010 um 43,9 Prozent auf 53,6 Milliarden Euro und lagen damit bereits 57,2 Prozent über dem Wert des Rekordjahres 2008. In keines der höher platzierten Länder exportierte Deutschland 2010 bereits wieder nur gleich viel wie im Jahr 2008.</p>
<p style="text-align: justify;">„China steht dabei stellvertretend für die gesamte Region Asien-Pazifik.“ erläutert Timo Prekop, „In so gut wie alle Staaten der Region exportierte Deutschland 2010 bereits wieder mehr als 2008.“ Dazu zählen die Staaten der ASEAN (+13,8% gegenüber 2008) genauso wie Taiwan (+25,1%), Indien (+12,9%), Korea (+16,4%), Australien (+18,9%) oder sogar vermeintliche „Problemstaaten“ wie Japan (+3%). Insgesamt lagen die Exporte in die Region 2010 mit 125 Milliarden Euro nach einem leichten Rückgang 2009 bereits wieder 29,4 Prozent über dem Niveau von 2008. Gegenüber 2009 lag die Veränderung bei 33,6 Prozent. „Dies zeigt, welch ausgesprochen großen Chancen die Region deutschen Unternehmen bietet“ sagt Timo Prekop, „dabei lohnt es sich immer, auch die kleineren Staaten im Auge zu behalten. Denn zunehmend ist auch mit Synergien zwischen den Märkten der Region zu rechnen: Es werden immer mehr intraregionale Handelsabkommen implementiert.“</p>
<p style="text-align: justify;">Auch die Importe aus der Region zogen 2010 wieder deutlich an und lagen mit einem Gesamtwert von 153 Milliarden Euro immerhin schon wieder 17,6 Prozent über dem Wert von 2008 (+30,9% gegenüber 2009). Etwa die Hälfte der Einfuhren (76,5 Mrd. EUR) kommt dabei aus China. Mit 23,3 Milliarden Euro liegen auch die ASEAN-Staaten wieder deutlich (+20,4%) über dem Wert von 2008. Weitere wichtige Lieferanten für die deutsche Wirtschaft sind Japan (22 Mrd EUR, -4,5% zu 2008) und Südkorea (11,1 Mrd. EUR, +20,9% zu 2008).</p>
<p style="text-align: justify;">Die kompletten Daten zum deutschen Außenhandel mit der Region Asien-Pazifik im Jahr 2010 können Sie nebenstehendem Datenblatt entnehmen.</p>]]></content:encoded>
			
			
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			<pubDate>Tue, 01 Mar 2011 17:13:00 +0100</pubDate>
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		</item>
		
		<item>
			<title>Exporte nach Asien-Pazifik wachsen doppelt so schnell wie deutscher Gesamtexport</title>
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			<description>Hamburg, 18. November 2010 – Der deutsche Export nach Asien-Pazifik wuchs 2010 bisher doppelt so...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Hamburg, 18. November 2010 – Der deutsche Export nach Asien-Pazifik wuchs 2010 bisher doppelt so schnell wie die deutschen Gesamtexporte. Grund dafür waren vor allem die Lieferungen nach China, die in den ersten drei Quartalen des Jahres bisher um 49,4 Prozent auf knapp 39 Milliarden Euro zulegten. Damit gingen bereits über 40 Prozent der deutschen Fernost-Exporte nach China, der Anteil an den deutschen Gesamtexporten lag 2010 bisher bei 5,5 Prozent. Insgesamt legte der Export nach Asien-Pazifik um 39,1 Prozent zu. Dem standen Zugewinne der Gesamtausfuhren um 18,9 Prozent gegenüber. Neben China stiegen auch die Lieferungen nach Taiwan (+65,5%) und Vietnam (+56,8%) besonders schnell. Nur knapp über dem Gesamttrend lagen die Exporte nach Japan (+23,3%) und Indien (+19,5%). Diese beiden Länder blieben jedoch weiterhin zweit- und drittgrößter Abnehmer deutscher Waren in der Region.</p>
<p style="text-align: justify;">Auch als Importregion nimmt die Bedeutung von Asien-Pazifik für Deutschland weiter zu. Einem Wachstum aller Importe von 17,5 Prozent im Jahresverlauf stand ein Wert von 33,1 Prozent für die Region Asien-Pazifik gegenüber. Auch hierbei war China mit Abstand größter Handelspartner Deutschlands in der Region und sogar weltweit. Mit Einfuhren von 55,3 Milliarden Euro (+37,7% zum Vorjahreszeitraum) aus China lag der Anteil bei 49,5 Prozent bezogen auf die Region und bei 9,4 Prozent bezogen auf den Gesamtimport. Besonders schnell wuchsen in den ersten drei Quartalen 2010 die Importe aus den Philippinen (+99%), aus Malaysia (+47,9%) und aus der Republik Korea (+46,3%). Mit Waren im Wert von 8,6 Milliarden Euro war Korea damit Deutschlands drittgrößter Lieferant der Region, hinter China und Japan (16,3 Mrd. EUR, +21,1%).</p>
<p style="text-align: justify;">Das deutsche Handelsbilanzdefizit mit der Region Asien-Pazifik hat in den ersten drei Quartalen 2010 leicht von 18,3 Milliarden Euro im Vorjahr auf 20,4 Milliarden Euro in diesem Jahr zugenommen. Defizite bestanden vor allem mit China (-16,2 Mrd. EUR), Japan (-6,6 Mrd. EUR) und den Staaten der ASEAN (-4,1 Mrd. EUR). Überschüsse erzielte Deutschland im Handel mit Australien (4,2 Mrd. EUR), Hongkong (3 Mrd. EUR) und Indien (2,2 Mrd. EUR).</p>]]></content:encoded>
			
			
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			<pubDate>Fri, 19 Nov 2010 14:45:00 +0100</pubDate>
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		</item>
		
		<item>
			<title>Timo Prekop übernimmt Geschäftsführung des OAV </title>
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			<description>Hamburg, 23. September 2010 – Timo Prekop übernimmt ab dem 1. November 2010 die Geschäftsführung...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Hamburg, 23. September 2010 – Timo Prekop übernimmt ab dem 1. November 2010 die Geschäftsführung des OAV. Er folgt auf Dr. Monika Stärk, die nach zehn Jahren erfolgreicher Tätigkeit zum TÜV Rheinland wechselt. 
Timo Prekop (32) bringt aus einer vierjährigen beruflichen Station in Vietnam umfassende Erfahrungen und Kontakte in der Region mit und hat zahlreiche asiatische Länder regelmäßig bereist. In Vietnam hat er von Bankenseite internationale und lokale Kunden betreut und war in Hanoi und Ho-Chi-Minh-Stadt als Vorstandsmitglied der German Business Association aktiv.
„Asien wächst dynamisch. Das ist bekannt, die deutsche Präsenz in der Region ist aber noch ausbaufähig“, sagt Prekop. „Das gilt besonders für mittelständische Unternehmen, die im Netzwerk des OAV optimale Unterstützung finden. Dieses Angebot weiter auszubauen ist eine spannende Aufgabe.“
Im OAV als Netzwerk der deutschen Asienwirtschaft sind über 500 Unternehmen aller Größen und aus verschiedenen Branchen aktiv. Der Vorsitzende des OAV, Jürgen Fitschen Mitglied des Vorstands der Deutschen Bank, wertet die Vielfalt der Branchen und Kompetenzen als besondere Stärke des OAV. „Wir bieten unseren Mitgliedern praktische Hilfestellungen ebenso wie substanzielle Bewertungen zu den Entwicklungen in der asiatischen Region. Und wir wirken als Schnittstelle zu Politik und Institutionen. Dieses Profil werden wir weiter ausbauen und ich freue mich mit meinen Kollegen im Vorstand, dass Timo Prekop als Geschäftsführer diese Aufgabe übernimmt.“
Über den OAV:
Der OAV vertritt als Netzwerk der deutschen Asienwirtschaft Unternehmen aller Branchen und Größen. Seit seiner Gründung im Jahr 1900 wirkt der OAV erfolgreich als Plattform für den Meinungs- und Erfahrungsaustausch und die Strategiediskussion. Der OAV ist einer der Träger des Asien-Pazifik Ausschusses der deutschen Wirtschaft. Vorsitzender des OAV ist seit November 2008 Jürgen Fitschen, Mitglied des Vorstands der Deutsche Bank AG.]]></content:encoded>
			
			
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			<pubDate>Thu, 23 Sep 2010 14:48:00 +0200</pubDate>
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		</item>
		
		<item>
			<title>Neu erschienen: OAV-Wirtschaftshandbuch Asien-Pazifik 2010/2011</title>
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			<description>Auch in diesem Jahr ist eine neue, überarbeitete Ausgabe des Wirtschaftshandbuches Asien-Pazifik...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Auch in diesem Jahr ist eine neue, überarbeitete Ausgabe des Wirtschaftshandbuches Asien-Pazifik 2010/2011 erschienen. Das Buch ist mit seinen praxisbezogenen Informationen zu Sektoren und Markt-zugangsbedingungen der Länder in Asien-Pazifik zu einem wichtigen Werkzeug für Unternehmen im Asiengeschäft geworden. Es enthält einen Überblick zur aktuellen Lage und zu den Entwicklungsper-spektiven in den asiatischen Ländern, mit Artikeln von Asien-Experten zu Politik und Wirtschaft, sowie umfassende statistische Daten zu den einzelnen Märkten – u.a.&nbsp; zu Handel und Investitionen, Industrie, Infrastruktur, Landwirtschaft, Rohstoffen und Energie. 
Erneut konnte der OAV den Nutzwert erhöhen. So befinden sich im vorderen Teil des Nachschlagewerkes weitere Vergleichstabellen etwa zu weichen Faktoren wie Ausgaben für Bildung, Gesundheit sowie Forschung und Entwicklung. Auch eine Übersicht zu FTAs innerhalb der Region und mit Drittländern ist erstmalig in dem Buch enthalten. 
Voraussetzung für eine strategische Aufstellung der im Raum Asien-Pazifik agierenden Unternehmen sind aktuelle und fundierte Informationen – die bietet der OAV unter anderem in diesem Handbuch – und dies für die gesamte Region. Deutsche Unternehmen sind gut beraten, „wenn sie sich vielfältige Optionen in der asiatischen Region offenhalten. Der Prozess regionaler Integration ist nicht aufzuhalten“, erläutert der OAV-Vorsitzende Jürgen Fitschen.
Das Buch ist ab sofort zum Preis von 75 Euro in der OAV-Geschäftsstelle oder im Buchhandel unter der ISBN 978-3-98065576-7 erhältlich. 

Hier können Sie Kurzprofile aus dem aktuellen Wirtschaftshandbuch im pdf-Format herunterladen: <link http://www.oav.de/asien-info/>http://www.oav.de/asien-info/</link>

Kontakt für Bestellungen: 
OAV 
Ulrich Saloga 
Tel 040 357559-30 
Email: <link saloga@oav.de>saloga@oav.de</link> ]]></content:encoded>
			
			
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			<pubDate>Mon, 13 Sep 2010 17:00:00 +0200</pubDate>
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		</item>
		
		<item>
			<title>Neues Hamburger Kompetenzzentrum „Nachhaltiges China“</title>
			<link>http://www.oav.de/no_cache/aktuell/meldungen/meldung/a/3221/</link>
			<description>Umweltschutz und nachhaltiges Wirtschaften sind in China auf dem Vormarsch. Immer mehr...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Umweltschutz und nachhaltiges Wirtschaften sind in China auf dem Vormarsch. Immer mehr Ausschreibungen für Stadtentwicklungsprojekte wie Flächen, Gebäude oder Kanalisation setzen hohe Umweltstandards an. Doch die dafür notwendige fachliche Qualifikation ist bei chinesischen Unternehmen oft noch begrenzt. Das in Hamburg und Shanghai neu gegründete Kompetenzzentrum „Nachhaltiges China“ will dazu beitragen, dass Unternehmen aus der Metropolregion die sich daraus ergebenden Möglichkeiten auf dem chinesischen Markt nutzen.
„Das neue Kompetenzzentrum ist eine Chance für kleine und mittelständische Unternehmen der Metropolregion Hamburg, die ihre Stärken in Umwelt-Technologie, ökologischem Bauen und nachhaltigem Wirtschaften für den Einstieg in den chinesischen Markt nutzen wollen“, sagt Jonas Keller, Projektverantwortlicher des Initiators OAV German Asia-Pacific Business Association Hamburg. Das Kompetenzzentrum wird gemeinsam mit dem Hamburg Liaison Office Shanghai aufgebaut als Informationsplattform und Beratungszentrum für die Platzierung von Hamburger Kompetenz im Umweltbereich in China, insbesondere durch aktive Unterstützung bei öffentlichen Ausschreibungen, Marktinformationen und Betreuung vor Ort.
Das neue Angebot ist vornehmlich zugeschnitten auf im Umweltbereich tätige Firmen, Zulieferer, Dienstleister, Ingenieure und Architekten, steht grundsätzlich aber allen Hamburger KMU offen. Auf chinesischer&nbsp; Seite sei das Interesse an Expertise in diesem Bereich sehr groß, betont Keller. Das zeige auch die positive Resonanz, die das „Hamburg House“ auf der EXPO 2010 Shanghai erzielt: Umweltdezernenten, Architekten und Stadtplaner aus allen Provinzen des Landes haben das Gebäude bereits besichtigt.
„In China treffen zwei Entwicklungen zusammen: Zum einen setzt die Volksrepublik für neue Bauprojekte hohe Umweltstandards an, zum anderen hat die Anzahl der Ausschreibungen deutlich zugenommen, was insgesamt mehr Transparenz in die Vergabeprozesse bringen wird“, erläutert Keller die aktuelle Situation. Entsprechend gehört auch die Beratung in rechtlichen Fragen zu den Aufgaben des Kompetenzzentrums. Ausgestattet mit Mitteln des Europäischen Sozialfonds und der Hamburger Behörde für Wirtschaft und Arbeit werden vier Mitarbeiter in Hamburg und in Shanghai den Aufbau des Kompetenzzentrums übernehmen, neben Keller sind dafür in Shanghai der Hamburg Business Manager Dr. Ding Ling sowie Projektmitarbeiter Zhong Yan verantwortlich. 
]]></content:encoded>
			
			
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			<pubDate>Mon, 06 Sep 2010 14:54:00 +0200</pubDate>
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		</item>
		
		<item>
			<title>China steht für 5,5 Prozent der deutschen Ausfuhren im ersten Halbjahr 2010</title>
			<link>http://www.oav.de/no_cache/aktuell/meldungen/meldung/a/3185/</link>
			<description>Chinas Bedeutung für die deutsche Exportwirtschaft wächst dynamisch – das bestätigen auch die...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<b></b>Chinas Bedeutung für die deutsche Exportwirtschaft wächst dynamisch – das bestätigen auch die Halbjahreszahlen des Statistischen Bundesamtes. Die deutschen Lieferungen in die Volksrepublik wuchsen um 55,5 Prozent, weit über dem deutschen Exportzuwachs insgesamt von 17,1 Prozent. Mit einem Wert von 25,2 Milliarden Euro schließt der Absatz nach China an die Lieferungen in die USA an, die im ersten Halbjahr 2010 27 Milliarden Euro erreichten und deren Anteil an den deutschen Exporten bei 5,9 Prozent stagnierte. Diese Gewichtsverlagerung gilt – stark von China getrieben – für die gesamte Region. Der Exportzuwachs in die asiatisch-pazifischen Länder insgesamt lag im ersten Halbjahr bei 42,8 Prozent, der Anteil an den gesamten Ausfuhren stieg auf 12,9 Prozent. Überdurchschnittliche Zuwachsraten verzeichnen dabei auch die Länder der ASEAN mit einem Plus von 34 Prozent, Korea (37,9%), Australien (33,5%), den stärksten Sprung machte Taiwan mit einem Plus von 87,8 Prozent. Die deutschen Lieferungen nach Japan und Indien stiegen um 24,3 beziehungsweise 21,2 Prozent.
Auch bei den deutschen Importen verzeichnet die asiatisch-pazifische Region überdurchschnittliche Zuwachsraten von 30,7 Prozent, verglichen mit der Steigerung der deutschen Einfuhren insgesamt um 15 Prozent. Das deutsche Handelsbilanzdefizit mit der Region sank aber nicht nur relativ zum gesamten Handelsvolumen sondern auch wertmäßig von 12,8 auf 11,8 Milliarden Euro. China steht mit 34,6 Milliarden Euro für knapp die Hälfte der deutschen Importe nach Asien-Pazifik, die deutschen Einfuhren aus der Volksrepublik legten um 35,6 Prozent zu. ]]></content:encoded>
			
			
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			<pubDate>Fri, 20 Aug 2010 10:25:00 +0200</pubDate>
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		</item>
		
		<item>
			<title>Grünes Wachstum in Südkorea - Chancen für deutsche Unternehmen</title>
			<link>http://www.oav.de/no_cache/aktuell/meldungen/meldung/a/3174/</link>
			<description>Die Themen Umwelt und “grüne Technologien” spielen seit 2009 in Korea eine überaus wichtige Rolle....</description>
			<content:encoded><![CDATA[Die Themen Umwelt und “grüne Technologien” spielen seit 2009 in Korea eine überaus wichtige Rolle. Die Regierung setzt seitdem vor allem auf Energieeffizienz und Erneuerbare Energien. Damit sollen der CO2-Ausstoss und gleichzeitig die in Korea sehr hohe Abhängigkeit von Rohstoffimporten reduziert werden. Außerdem möchte sich Korea mittelfristig als Vorreiter der grünen Technologien in Asien positionieren. 
Eine Unternehmerreise des OAV vom 10. bis 15. Oktober 2010 nach Seoul gibt einen Überblick über den aktuellen Stand der Forschung und Entwicklung bei Erneuerbaren Energien und den Umwelttechnologien. Besuche bei relevanten Unternehmen und Forschungseinrichtungen, das &quot;Green Hub Korea 2010&quot; sowie die Messe &quot;Renewable Energy Korea / Korea Green Energy Show&quot; stehen auf dem Programm. In diesem Rahmen finden Businessforen und gezielte match-makings mit koreanischen Unternehmen statt.&nbsp; 
<b>Erneuerbare Energien</b>
Die koreanische Regierung will den Anteil der Energieproduktion aus erneuerbaren Quellen bis 2030 auf 11 Prozent erhöhen, und damit auf einer Stufe mit Ländern wie Japan und den USA stehen. 2008 betrug der Anteil lediglich 2,6 Prozent. Um dieses ehrgeizige Ziel zu erreichen, wird der Ausbau der Erneuerbaren Energien massiv gefördert. Investitionen in Forschung und Entwicklung spielen dabei eine tragende Rolle. Schon heute gibt es in Korea gesetzlich garantierte Einspeisevergütungen für Strom aus erneuerbaren Quellen, deren Höhe und Laufzeit je nach Technologie variiert. Weitere staatliche Anreize sind beispielsweise Bauvorschriften, die bei öffentlichen Neubauten über 3.000 qm Fläche einen Fünf-Prozent-Anteil der Kosten für Erneuerbare Energien-Systeme vorsieht. Außerdem gibt es Steuervergünstigungen und langfristige staatliche Kredite für Firmen aus der Umwelttechnologiebranche. Der Fokus liegt vor allem auf Solar und auf Windkraft.
Wind
Die Windenergiebranche wird in Korea als ein industrieller Wachstumsmotor der Zukunft gesehen. Die installierte Kapazität ist mit etwa 400 MW im Jahr 2009 bisher noch vergleichsweise niedrig. Bis 2012 sind zusätzliche Kapazitäten von &nbsp;480 MW in der Planung, bis 2030 strebt die Regierung sogar eine Gesamtkapazität von 7300 MW an. Der Ausbau wird mit einer Reihe von Maßnahmen wie Steueranreizen, Subventionen und einem Einspeisetarif von der Regierung unterstützt. 
Viele Firmen aus anderen Branchen wie dem in Korea starken Schiffbau steigen in das Windkraftgeschäft ein. Die bisherigen Projekte umfassen hauptsächlich den onshore-Bereich, neuerdings sollen jedoch auch offshore-Windparks gebaut werden, mit denen koreanische Unternehmen bisher kaum Erfahrungen haben. Die meisten koreanischen Hersteller sind hier noch auf ausländische Technik und den Import von Komponenten angewiesen. Es besteht großes Interesse an der Zusammenarbeit gerade mit deutschen Unternehmen. Mittelfristig soll die Wissens- und Technologielücke zu Marktpionieren wie Deutschland überwunden und eine eigene international wettbewerbsfähige Windkraftindustrie aufgebaut werden.
Solar
Die zweite Schwerpunkttechnologie ist die Photovoltaik. Hier gilt gerade der Bereich der gebäudeintegrierten Photovoltaik als Wachstumsmarkt, der seit diesem Jahr mit einem Bonus in Höhe von sieben Prozent auf den normalen PV-Einspeisetarif gefördert wird. In den Solarbereich steigen vor allem Unternehmen aus der Halbleiter- und Elektronikbranche ein, die sich damit neue Wachstumsfelder auch für den Export sichern. 
Spezielle Anreize im Solar-Bereich bieten die staatliche Subvention von PV-Anlagen für den Privatgebrauch (bis zu 60% der Installationskosten) und das 100.000-Dächer-Porgramm der koreanischen Regierung, das mittlerweile in das Programm der eine Million „Green homes“ integriert wurde. Außerdem will die koreanische Regierung ihre Bürogebäude und Fabriken umweltfreundlicher machen. 
<b>Energieeffizienz</b>
Die südkoreanische Regierung will die Energieeffizienz des Landes verbessern. Dies bezieht sich auf Maßnahmen in den Bereichen Gebäude, Industrie und Transport. Im Rahmen des Konjunkturprogramms “Green New Deal” ist der (Aus-)Bau von einer Million „green homes“ geplant. Hier gibt es großes Potential, deutsche Technologien auf dem koreanischen Markt einzuführen und zu etablieren. Darüber hinaus gibt es das „Building Energy Efficiency Certification Program”, das ebenfalls auf eine energieeffiziente Ausrüstung von Gebäuden zielt.
Viele Produkte zur Steigerung der Energieeffizienz, die in Deutschland bereits genutzt werden, sind auf dem koreanischen Markt weder weit verbreitet noch werden sie in Korea hergestellt. Entsprechend hoch ist die Nachfrage nach Produkten aus dem Ausland, die Markteintrittsbedingungen sind relativ günstig. Deutsche Produkte der Umwelttechnik haben in Korea einen besonders guten Ruf. Dennoch wird die Nachfrage im Baubereich von Seiten deutscher Unternehmen noch unzureichend wahrgenommen. ]]></content:encoded>
			
			
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			<pubDate>Mon, 16 Aug 2010 09:16:00 +0200</pubDate>
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			<title>Sri Lanka in Bewegung: Branchenübergreifende Chancen nach Kriegsende</title>
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			<description>Über Geschäftschancen für deutsche Unternehmen informiert der OAV beim „Wirtschaftstag Sri Lanka“...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Über Geschäftschancen für deutsche Unternehmen informiert der OAV beim „Wirtschaftstag Sri Lanka“ in Mainz am 23. August 2010 und geht im Rahmen einer vom BMWi geförderten branchenübergreifenden Unternehmerdelegation nach Colombo, Hambantota und Galle vom 8. bis 12. November 2010 den Potenzialen vor Ort nach.
Nach Bürgerkriegsende im Mai 2009 und der Wiederwahl des Präsidenten und seines Parteienbündnisses in den ersten Monaten in 2010 hat sich die politische Lage im Land stabilisiert. Dies spiegelt sich auch in den Wirtschaftszahlen wider: Nach einem teilweise auch krisenbedingten Rückgang des bisher robusten BIP-Wachstums auf 3,5 Prozent in 2009, wird Sri Lanka laut Prognose des IWF bereits 2010 mit einem Wachstum von 5,5 Prozent wieder an frühere Raten anknüpfen können – diese Entwicklung zeichnete sich bereits in den letzten Monaten in 2009 ab. Damit ist Sri Lanka eines der dynamischsten Länder in der Region. Hervorzuheben ist auch das im südasiatischen Vergleich hohe und stetig steigende BIP pro Kopf, das 2009 bei knapp 2.000 US-Dollar lag. 
Alle Zeichen im Land stehen auf Wiederaufbau. Bereiche wie die Verkehrsinfrastruktur, aber auch die Transport- und Logistikbranche sind deshalb interessante Betätigungsfelder für deutsche Unternehmen. Zwar verfügt das Land bereits über ein vergleichsweise dichtes Straßennetz von circa 12.000 Kilometern, es besteht jedoch weiter Ausbaubedarf insbesondere in den kriegsbetroffenen Regionen im Norden und Osten des Landes, die infrastrukturell wieder besser an den Rest des Landes angebunden werden sollen. Auch im Transport- und Logistikbereich besteht großer Nachholbedarf und deutsches Know-How ist äußerst willkommen. So zeugen der Bau eines neuen Hafens und eines zweiten internationalen Flughafens im südlichen Hambantota-Distrikt vom großen Interesse der Regierung, das Land zu einem Logistik-Hub in der Region zu entwickeln. 
Die auf Wärme- und Wasserkraft basierende Energieversorgung in Sri Lanka ist weiter mangelhaft und bietet ebenfalls Potential. Das erklärte Ziel der Regierung, bis 2012 alle Haushalte mit Elektrizität zu versorgen, soll unter anderem durch die verstärkte Förderung erneuerbarer Energien erreicht werden. Derzeit werden Pilotprojekte in den Bereichen Windkraft, Biogas und Solar teilweise unter ausländischer Beteiligung durchgeführt. 
Bekleidungsartikel und Textilien stellen weiterhin fast 50 Prozent der Gesamtexporte Sri Lankas dar. Insbesondere vor dem Hintergrund, dass zahlreiche heimische Textilproduzenten zum Erhalt ihrer Wettbewerbsfähigkeit auf die Produktion qualitativ hochwertiger Kleidungsstücke umgestiegen sind, besteht großer Bedarf an technisch versierten Textilmaschinen im Land. 
Auch die traditionell starke Tourismusbranche erlebt nach der Befriedung einen Boom und bietet zahlreiche Geschäftsmöglichkeiten für ausländische Unternehmen: so wiesen die Touristenankünfte in den ersten fünf Monaten in 2010 mit 233.000 Touristen eine knappe Verdoppelung im Vergleich zum Vorjahr auf. Für das gesamte Jahr rechnet die Regierung mit 600.000 Touristen. 2011 soll die Zahl mit Hilfe zahlreicher Werbekampagnen der Regierung im Ausland bereits auf 1,5 Millionen ansteigen. Entsprechend werden Modernisierungen und Neubauten von Hotels vorangetrieben und Tourismusangebote weiter ausgebaut. 
Sri Lanka stellt nach Kriegsende aufgrund seines vergleichsweise liberalen Investitionsumfeldes, des dynamischen Privatunternehmertums sowie des Heers an gut ausgebildeten Arbeitskräften einen interessanten Standort für ausländische Unternehmen aus zahlreichen Branchen dar. Allerdings muss weiterhin mit hohen bürokratischen Hürden, einer auch kriegsbedingt schlecht ausgebauten Infrastruktur sowie weiteren asientypischen Barrieren gerechnet werden. Die systematische Planung und Begleitung von Sri Lanka-Geschäften ist daher ratsam. ]]></content:encoded>
			
			
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			<pubDate>Mon, 09 Aug 2010 15:50:00 +0200</pubDate>
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			<title>Boom im Handel mit China - Zahlen des ersten Quartals 2010</title>
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			<description>Wachstum der deutschen Exporte gewinnt im ersten Quartal 2010 weiter an Dynamik.</description>
			<content:encoded><![CDATA[Die asiatisch-pazifische Region ist Treiber der deutschen Exporterholung. Im ersten Quartal 2010 stiegen die Ausfuhren in die Region um 41,3 Prozent – deutlich über dem gesamten Exportwachstum von 10,3 Prozent. Die Nachfrage aus China ist wesentlicher Faktor dieser Entwicklung: die deutschen Lieferungen in die Volksrepublik wuchsen sogar um 58 Prozent auf 12 Mrd. Euro. 
„Vor allem das Exportwachstum nach China ist ein uneingeschränkt positives Signal, das im Unterschied zu den anderen wichtigen Handelspartnern nicht von schlechten Basiseffekten des Vorjahres herrührt“, sagt OAV-Geschäftsführerin Monika Stärk. Die deutschen Exporte nach China waren im Vorjahresquartal nur um im globalen Rahmen moderate 3,3 Prozent zurückgegangen. Mit einem Volumen von gut 12 Mrd. Euro erreichten die deutschen Lieferungen ein Allzeithoch – zum Jahr 2006 bedeutet dieser Wert eine Verdoppelung.
Der Anteil Chinas an den deutschen Ausfuhren stieg im ersten Quartal auf 5,5 Prozent, die gesamte Region steht für 12,9 Prozent der deutschen Lieferungen. „Dies verdeutlicht die sprunghaft steigende Bedeutung der asiatischen Märkte für die deutsche Wirtschaft, nachdem der Anteil jahrelang bei knapp 10 Prozent stagnierte“, so Monika Stärk. China kletterte im ersten Quartal von der elften auf die siebte Position der wichtigsten deutschen Lieferländer und der Abstand zu anderen wichtigen Handelspartnern verringert sich deutlich. Von den USA mit 14,6 Mrd. Euro im ersten Quartal 2010 trennt China beim deutschen Exportvolumen nur noch eine Differenz von zwei Mrd. Euro. Im ersten Quartal 2008 war der Wert der deutschen Ausfuhren in die USA noch doppelt so hoch wie der der Lieferungen nach China. 
Auch die Handelsungleichgewichte mildern sich deutlich. Die deutschen Importe aus China wachsen ebenfalls kräftig – mit einem Plus von 20,4 Prozent verringert sich das deutsche Handelsbilanzdefizit aber zusehends. Dies gilt auch für die gesamte asiatisch-pazifische Region mit einem Importzuwachs von 15,9 Prozent.
Für den deutschen Export verzeichneten neben China auch die anderen wichtigen Abnehmerländer deutscher Produkte positive Zahlen zum Vorjahresquartal, die allerdings durch negative Basiseffekte aus 2009 relativiert werden: Japan und Südkorea erreichten trotz eines Zuwachses von 20,7 bzw. 38,5 Prozent noch nicht wieder das Niveau des Jahres 2008, während Indien (+18,7 Prozent) auch zum ersten Quartal 2008 ein Plus von 9 Prozent erzielt. Auch die ASEAN-Länder sind zurück: mit einem Zuwachs von 23,8 Prozent zum Vorjahresquartal haben sie das Niveau des Vorkrisenfrühjahrs 2008 aber ebenfalls noch nicht wieder erreicht. ]]></content:encoded>
			
			
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			<pubDate>Thu, 20 May 2010 12:32:00 +0200</pubDate>
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