Geschäftschancen für deutsche Unternehmen – Ausschreibungen der Asiatischen Entwicklungsbank (ADB)

09. November 2017, München

Im Jahr 2016 wurden im Rahmen der ADB-finanzierten Projekte der Mitgliedsstaaten Aufträge mit einem Gesamtwert von rund 13,3 Milliarden US-Dollar vergeben. Auch deutsche Unternehmen gehören zu den Auftragnehmern, jedoch könnte ihr Anteil höher sein. In der Tat fragen sich deutsche Firmen aus dem Ingenieurs- und Technologiebereich wie sie ihre Chancen bei ADB-Ausschreibungen zu (mittel)großen Infrastrukturprojekten v.a. in den ASEAN-Staaten, aber auch in anderen asiatischen Staaten vergrößern können.

Antworten hierauf gibt das vom OAV gemeinsam mit der HypoVereinsbank organisierte Seminar, welches durch die ADB, das EZ-Scout-Programm und die GTAI unterstützt wird. Es bietet deutschen Unternehmen, vor allem mittelständischen, die Gelegenheit, sich über das Beschaffungsverfahren und den Beschaffungsbedarf der ADB und den ihrer Mitgliedsstaaten im Rahmen von ADB-finanzierten Projekten zu informieren.

Der Hauptreferent ist Walter Poick, der deutschsprachige Direktor der Beschaffungsabteilung der ADB in Manila. Zusätzliche Informationsmöglichkeiten zu Ausschreibungen werden von der Bereichsleiterin Entwicklungszusammenarbeit & Öffentliche Aufträge der Germany Trade & Invest (GTAI) in Bonn, Frau Kirsten Hungermann, vorgestellt. Frau Irene Port, Head of Trade Risk Management der UniCredit Bank AG in München, informiert zur Absicherung von kommerziellem Trade-Geschäft in Asien – speziell mittels ADB-Support. Das Seminar schließt mit Erfahrungsberichten von zwei Unternehmen, die bereits über Erfahrungen mit ADB-Ausschreibungen verfügen.

Vor Beginn und im Anschluss an das Programm besteht nach vorheriger Anmeldung Gelegenheit zu bilateralen Gesprächen mit den Vertretern von ADB, GTAI und Gauff Consultants.

Die Veranstaltung, die außerdem von der IHK Gießen-Friedberg, der IHK Karlsruhe, der IHK Reutlingen, der IHK Ostwürttemberg, der IHK Koblenz und der IHK Bonn/Rhein-Sieg unterstützt wird, findet auf Deutsch statt. Sie ist kostenlos.

Der Anmeldeschluss ist am 1. November 2017.