China 2030 - Strategiewechsel für deutsche Unternehmen?

22. Juni 2022, Online

Die Rahmenbedingungen für ausländische Unternehmen in China haben sich verändert. Während die Attraktivität des chinesischen Marktes weiterhin groß ist und die Regierung auf Reformen zur weiteren Öffnung verweist, berichten europäische Unternehmen vor Ort von wachsenden Herausforderungen und Problemen.
 
Hierzu zählen jüngst die Lockdownmaßnahmen in Shanghai und anderen chinesischen Städten, die große Auswirkungen auf lokale Produktion und globale Lieferketten haben. Viele ausländische Fach- und Führungskräfte denken darüber nach, früher als ursprünglich geplant das Land zu verlassen oder haben dies bereits getan. Die anhaltenden Einreisebeschränkungen und Quarantänemaßnahmen stellen Unternehmen nun vor die Frage, wie man diese Positionen nachbesetzen, aber auch dringend benötigtes Fachpersonal für Kurzaufenthalte nach China bringen kann. Auch neue Gesetzgebungen wie das chinesische Data Security Law, das den grenzüberschreitenden Datentransfer limitieren, das Anti Foreign Sanction Law oder das deutsche Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz erfordern, dass Unternehmen ihre bisherige China-Strategie evaluieren, um weiterhin langfristig im chinesischen Markt agieren zu können.  
 
Im Rahmen der digitalen Veranstaltung „China 2030 - Strategiewechsel für deutsche Unternehmen?“ ordnen Experten marktprägende wirtschaftspolitische Entwicklungen in China ein und zeigen auf, wie diese China als Produktionsstandort, Beschaffungs- und Absatzmarkt verändern. Was bedeutet dies für Ihre Unternehmensstrategie? Welche Möglichkeiten zur Weiterentwicklung bestehen - gerade im Hinblick auf die aufstrebende ASEAN-Region? Diese Fragen möchten wir mit Ihnen diskutieren.  
 
Die Veranstaltung wird von der Handelskammer Hamburg, dem OAV, dem Verein Hamburger Exporteure und der Handelskammer Bremen als Webinar angeboten.

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